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22. Januar 12

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Folgende Weblogs beziehen sich auf Wir müssen die Eier fürs gemeinsame starke Europa erst zerschlagen:

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Jan

Leider sind die beiden rhetorischen Schlachtschiffe Cohn-Bendit und Steinbrück für meinen Geschmack zu wenig zu Wort gekommen. Die mit viel Pathos vorgetragenen Gemeinplätze von Radicova ("i understand!!", "it's the truth!, believe me!!") dagegen verzichtbar.

Der Erkenntnisgehalt war für Podiumsdiskussionen dieser Art typisch gering. Große Fragen lassen sich nun mal nicht in 20min/Person abhandeln.

Wird, wenn ich das richtig sehe, am Do 22:25 Uhr in ORF3 wiederholt.

Karl Staudinger

Durch Iveta Radičová ist klar geworden, was die Challenge ist: Eine tragfähige Mehrheit davon zu überzeugen, dass der Zusammenhalt der Union notwendig ist, auch wenn die SlowakInnen nicht Schuld sind an den Fehlern, die die Griechen gemacht haben. Es war toll, dass sie da war, ich finde, Cohn-Bendit hätte ein wenig charmanter diskutieren können (dielunacek könnte das, glaub ich). Spannend auch, dass Droutsas direkt neben ihr saß und die Frage Solidarität geben oder nicht recht unmittelbar präsent war.

Für meinen Geschmack hätten Cohn-Bendits Hinweise auf die Rückständigkeit der griechischen Energieversorgung und die irrwitzigen Militärausgaben Griechenlands mehr Beachtung verdient. Steinbrück hat das (aus Gründen der Platzhirsch-Rivalität?) völlig unberechtigt vom Tisch gewischt. Allerdings hat er andere Dinge toll rübergebracht (z.B. Solidarität als Hilfe, selbst wieder auf die Beine zu kommen).

Gratulation an die Veranstalter (insb. auch an die Moderatorin Föderl-Schmid) und das Burgtheater. Dass so viele Leute an der Diskussion interessiert waren (wie ja bei den anderen Veranstaltungen dieser Serie auch), und dass sie in diesem Rahmen stattfand, macht mich irgendwie stolz! (Gibt ja nicht soviele Anlässe)

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