Die Chancen stehen nicht schlecht für Pekka Haavisto, den früheren Umweltminister und meinen Vorgänger als Vorsitzenden der Europäischen Grünen Partei, am heutigen Wahltag in Finnland den 2. Platz zu erzielen und es damit in die Stichwahl für das Präsidentenamt am 5. Februar zu schaffen.
Es wäre eine Premiere, und ein Riesenerfolg für Pekka, der schon 1987 ins finnische Parlament einzog und von 1995-1999 erster Grüner Minister in Europa war.
Von 1999 bis 2005 untersuchte er u.a. für das UNO-Umweltprogramm UNEP die Depleted-Uranium-Munitions-Überreste nach den Jugoslawien-Kriegen. Von 2005-2007 war er EU-Sonderbeauftragter für den Sudan und federführend an den Darfur-Friedensverhandlungen beteiligt. Seit 2007 ist er wieder finnischer Parlamentsabgeordneter.
Pekka lebt mit seinem Partner Antonio Flores in Helsinki - und wäre damit nicht der erste Präsident Finnlands aus der LGBT- Community: Schon Tarja Halonen war von 1980-1981 Vorsitzende der finnischen LGBT-Organisation SETA.
Also dann Pekka: Viel Glück - und wie es in meinem SMS an ihn heute früh hieß: I keep my fingers crossed for you today!


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