Jetzt haben Sie's hoffentlich endlich kapiert, die Staats- und RegierungschefInnen wie auch FinanzministerInnen: "Es geht um eine weltweite Attacke gegen den Euro", brachte Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker die Bedrohung auf den Punkt. Und alle - auch Merkel ("Es ist der Kampf der Politik mit dem Markt") und Sarkozy ("Wir können den Euro nicht den Spekulanten überlassen") - scheinen verstanden zu haben, dass der allseits gelobte freie Markt ohne harte Regeln gegen Spekulation und eine Währungsunion ohne Wirtschaftsregierung den gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsraum - und noch schlimmer - die gesamte hart erkämpfte Gemeinschaftspolitik bedroht.
Spekuliert wird gegen ganze Volkswirtschaften (so war es auch bei Griechenland) in der Erwartung diese zu schwächen und dann mit tollen Gewinnen auszusteigen - dass damit nicht nur Staatshaushalte gefährdet sondern auch millionenhaft menschliche Existenzen bedroht werden, ist diesen Spekulanten egal.
Traut Euch also endlich und verbietet Derivathandel, Leerverkäufe und all diese Erfindungen aus den 1990er Jahren!
Traut Euch endlich und führt europaweit (also inklusive Großbritannien und Schweiz) eine Finanztransaktionssteuer ein. Letztere könnte laut Berechnungen des österreichischen Ökonomen Stephan Schulmeister rund 270 Mrd. Euro pro Jahr bringen - kein Pappenstiel in Zeiten wie diesen.
Traut Euch also endlich, bevor morgen früh die Börsen in Asien öffnen, und schafft eine eigene europäische Ratingagentur sowie eine gemeinsame Finanzmarktaufsicht, die den Namen verdient.
Und traut Euch auch über die Konkretisierung einer europäischen Wirtschaftsregierung drüber, denn das war der Geburtsfehler in Maastricht: eine Währungsunion zu schaffen ohne gleichzeitig eine gemeinsame Wirtschaftspolitik zu ermöglichen, erweist sich spätestens jetzt als fatal.
Und wenn dies eine Vertragsänderung bedeutet, dann sollten wir uns auch da drübertrauen: Wer sagt denn dass EU-SkeptikerInnen was gegen härtere Regeln für die Finanzmärkte und eine solidarische Wirtschaftspolitik haben? Ein neuerlicher Konvent mit Einbindung breiter Gruppen der Zivilgesellschaft könnte hier neuen Elan für das gemeinsame Europa bringen. Das hört natürlich Bundeskanzler Faymann nicht gern, denn das bringt ihn in Konflikt mit Krone-Chef Dichand...
Spekuliert wird gegen ganze Volkswirtschaften (so war es auch bei Griechenland) in der Erwartung diese zu schwächen und dann mit tollen Gewinnen auszusteigen - dass damit nicht nur Staatshaushalte gefährdet sondern auch millionenhaft menschliche Existenzen bedroht werden, ist diesen Spekulanten egal.
Traut Euch also endlich und verbietet Derivathandel, Leerverkäufe und all diese Erfindungen aus den 1990er Jahren!
Traut Euch endlich und führt europaweit (also inklusive Großbritannien und Schweiz) eine Finanztransaktionssteuer ein. Letztere könnte laut Berechnungen des österreichischen Ökonomen Stephan Schulmeister rund 270 Mrd. Euro pro Jahr bringen - kein Pappenstiel in Zeiten wie diesen.
Traut Euch also endlich, bevor morgen früh die Börsen in Asien öffnen, und schafft eine eigene europäische Ratingagentur sowie eine gemeinsame Finanzmarktaufsicht, die den Namen verdient.
Und traut Euch auch über die Konkretisierung einer europäischen Wirtschaftsregierung drüber, denn das war der Geburtsfehler in Maastricht: eine Währungsunion zu schaffen ohne gleichzeitig eine gemeinsame Wirtschaftspolitik zu ermöglichen, erweist sich spätestens jetzt als fatal.
Und wenn dies eine Vertragsänderung bedeutet, dann sollten wir uns auch da drübertrauen: Wer sagt denn dass EU-SkeptikerInnen was gegen härtere Regeln für die Finanzmärkte und eine solidarische Wirtschaftspolitik haben? Ein neuerlicher Konvent mit Einbindung breiter Gruppen der Zivilgesellschaft könnte hier neuen Elan für das gemeinsame Europa bringen. Das hört natürlich Bundeskanzler Faymann nicht gern, denn das bringt ihn in Konflikt mit Krone-Chef Dichand...


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