Lorenz kritisierte etwa die verwirrende Vorgangsweise zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zu Mochovce, denn in den 1980er Jahren, aus denen die Pläne und Genehmigungen stammen, auf denen sich die slowakische Regierung heute bezieht, gab es noch keine verpflichtenden UVPs.... Jetzt verlangt die Kommission aber doch eine, damit Gelder von Euratom für den sicheren Bau verwendet werde können...
Also was jetzt: Eine Genehmigung aus den 1980er Jahren dürfte heutzutage doch nicht mehr gelten - und die Verwendung von Euratom-Geldern (auch österreichischen übrigens!!) Für diesen Schrottreaktor müßte bei allen Regierungen der EU die Alarmglocken läuten - und von österreichischer Seite müßte es massiven Protest und zumindest ein Einfrieren der österreichischen Euratom-Zahlungen geben bzw. Eine ernsthafte Abwägung des Ausstieges.
Das zögerliche Verhalten von Faymann und Pröll ist mehr als ärgerlich. Noch schlimmer, dass Ex-Bundeskanzler und Neo-RWE-Aufsichtsrat Schüssel immer noch Europasprecher der ÖVP im Nationalrat ist. Damit überführt die Regierung, v.a. die ÖVP, ihre eigenen Anti-Atom-Aussagen der Unglaubwürdigkeit...


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