"Wir Grüne müssen die BürgerInnen davon überzeugen, dass unser Grüner New Deal ihnen auch im Alltag was bringt - auch wenn sie sich darüber ärgern, dass sie auf einer Schnellstraße nur 80 statt 100 km/h fahren dürfen!" brachte Joan Herrera (2.v.r.), Spitzenkandidat der katalanischen Grünen für die Wahlen zum katalonischen Parlament im Herbst, die Sache heute vormittag auf den Punkt.
Auch Joan Carles Gallego (Mitte), Generalsekretär des Gewerkschaftsverbandes Comisiones Obreras Kataloniens, unterstützte die Forderung nach dem Grünen New Deal, in dem sich Klimaschutz mit den Interessen der Beschäftigten nach sozial und ökologisch nachhaltigen Jobs verbindet. Er meinte, es gebe in vielen Produktionsunternehmen große Einsparungspotenziale im Bereich der Ressourcen- und Energieeffizienz - genau das hatte auch die Studie des deutschen Wuppertalinstituts im Jahr 2009 für die Grünen im EP ergeben: Im Schnitt hätten Unternehmen 40% Ausgaben für Ressourcen und Energie, und 20% für Arbeitskräfte: Das logische Einsparungspotenzial liegt also viel stärker bei Ressourcen und Energie als bei den Beschäftigten!
Monica Frassoni (3.v.l.), betonte die Notwendigkei einer "aggressiven Strategie" (inkl. besserer Kommunikationsstrategien) um unsere Antworten sowohl glaubwürdig als auch breit unter die Leute zu bringen.
Und Mario Rodriguez (2.v.l.), Kampagnendirektor von Greenpeace Spanien, berichtete vom großen öffentlichen Aufruhr, als die Schließung eines alten AkW mit Verlust von 400 Jobs und indirekt ca. 1000 bekannt wurde - und den Grünen Mangel an Solidarität vorgeworfen wurde. Als aber in Folge eines neuen (und schlechten) Gesetzes zu erneuerbaren Energien Tausende Arbeitsplätze in den Solar- und Windparks verloren zu gehen drohten, hielt sich der öffentliche Protest (außerhalb von Grünen und NGOs) in Grenzen: Kein Wunder wenn wir um die massiven Lobby-Interessen der (zivilen wie militärischen) Atomindustrie wissen!
Rebecca Harms (3.v.r.), Co-Vorsitzende der Grünen im EP, brachte das Beispiel des deutschen Atomausstieges, der mit den Grünen in der Regierung Ende der 90er Jahre begann, und damit erst mehr als 10 Jahre nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl auf die Ablehnung von Atomkraft in der deutschen Bevölkerung reagierte: So lange darf es mit dem Grünen New Deal und dem nötigen radikalen Umbau der Industriegesellschaft nicht dauern!!!
Auch Joan Carles Gallego (Mitte), Generalsekretär des Gewerkschaftsverbandes Comisiones Obreras Kataloniens, unterstützte die Forderung nach dem Grünen New Deal, in dem sich Klimaschutz mit den Interessen der Beschäftigten nach sozial und ökologisch nachhaltigen Jobs verbindet. Er meinte, es gebe in vielen Produktionsunternehmen große Einsparungspotenziale im Bereich der Ressourcen- und Energieeffizienz - genau das hatte auch die Studie des deutschen Wuppertalinstituts im Jahr 2009 für die Grünen im EP ergeben: Im Schnitt hätten Unternehmen 40% Ausgaben für Ressourcen und Energie, und 20% für Arbeitskräfte: Das logische Einsparungspotenzial liegt also viel stärker bei Ressourcen und Energie als bei den Beschäftigten!
Monica Frassoni (3.v.l.), betonte die Notwendigkei einer "aggressiven Strategie" (inkl. besserer Kommunikationsstrategien) um unsere Antworten sowohl glaubwürdig als auch breit unter die Leute zu bringen.
Und Mario Rodriguez (2.v.l.), Kampagnendirektor von Greenpeace Spanien, berichtete vom großen öffentlichen Aufruhr, als die Schließung eines alten AkW mit Verlust von 400 Jobs und indirekt ca. 1000 bekannt wurde - und den Grünen Mangel an Solidarität vorgeworfen wurde. Als aber in Folge eines neuen (und schlechten) Gesetzes zu erneuerbaren Energien Tausende Arbeitsplätze in den Solar- und Windparks verloren zu gehen drohten, hielt sich der öffentliche Protest (außerhalb von Grünen und NGOs) in Grenzen: Kein Wunder wenn wir um die massiven Lobby-Interessen der (zivilen wie militärischen) Atomindustrie wissen!
Rebecca Harms (3.v.r.), Co-Vorsitzende der Grünen im EP, brachte das Beispiel des deutschen Atomausstieges, der mit den Grünen in der Regierung Ende der 90er Jahre begann, und damit erst mehr als 10 Jahre nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl auf die Ablehnung von Atomkraft in der deutschen Bevölkerung reagierte: So lange darf es mit dem Grünen New Deal und dem nötigen radikalen Umbau der Industriegesellschaft nicht dauern!!!


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