Da ist doch glatt im "Polizeiteil" des Regierungsübereinkommens der Hinweis versteckt, dass neben dem Personenstandsregister ein eigenes "Partnerschaftsregister" für eingetragene Partnerschaften geführt werden soll. Und das bevor es überhaupt ein Partnerschaftsgesetz gibt! Da hat sich die SPÖ von der homophoben ÖVP also doppelt über den Tisch ziehen lassen: Zum einen wird lediglich ein Arbeitskreis eingerichtet, der die Vorgangsweise zur Schaffung eines Partnerschaftsgesetzes im Detail festlegen soll - und das, obwohl die beiden Parteien ähnliche Vorschläge schon längst in den Schubladen haben (zur Erinnerung: die SPÖ ihr Gesetz zur Eingetragenen Partnerschaft, die ÖVP das "Schweizer Modell" als Ergebnis der von Pröll geleiteten Perspektivengruppe); und zum anderen wird aber schon im Regierungsprogramm festgehalten, dass wir Lesben und Schwule - sollte so ein Gesetz irgendwann tatsächlich das Licht des Ministerrates und des Parlamentes erblicken - unsere Beziehungen AUF KEINEN FALL am Standesamt registrieren lassen dürfen. Also: Die Regierung weiß zwar noch nicht, was sie uns vielleicht doch irgendwann möglicherweise gnadenhalber zugesteht - aber was imme es ist: die Diskriminierung wird fortgeschrieben. Motto: Bildet Euch nur ja nicht ein, wir würden Euch die gleichen Rechte wie den Heteros zugestehen. Neu regieren? Dass ich nicht lache...


hallo, könnten sie uns helfen?
wir sind femeninen lesben die auf femeninen frauen stehen, haben keine platz in der scene, wir bleiben zu hause, wir wollen gerne einen treffen haben, danke lg ma
Kommentiert von: mariane | 12. Dezember 08 um 18:21 Uhr
Also wie Sie sich aus dem Homosexuellen-Milieu hervortun, ist echt zum kotzen.
Kommentiert von: Ein Beobachter | 28. Januar 09 um 20:37 Uhr